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Staubsauger ohne Beutel – praktisch und ressourcenschonend

Beutellose Staubsauger kommen ohne Staubbeutel aus. Viele gewährleisten nahezu gleichbleibende Saugkraft. Sie eignen sich insbesondere für Haushalte, die viel saugen und Folgekosten vorbeugen möchten. Nachfolgend die wichtigsten Vor- und Nachteile sowie Tipps für eine sinnvolle Kaufentscheidung.
Besonderheiten
  • benötigen keine Staubsaugerbeutel
  • mindern Hausmüll
  • umweltfreundlich
  • kompakte Bauweise

Staubsauger ohne Beutel Test & Vergleich 2021

Das Wichtigste zusammengefasst
  • Schmutz landet in einem manuell zu leerenden Auffangbehälter, statt in einem Filterbeutel wie beim klassischen Bodenstaubsauger. Das minimiert Betriebskosten und Müll.
  • Maximale Effektivität verspricht innovative Multizyklon-Technologie gepaart mit durchdachten Düsenkonstruktionen und effizientem Motor. Die angesaugte Schmutzluft wird durch mehrere Zyklone geleitet, sorgfältig gefiltert und mittels kraftvoller Luftströmung profitierst du von überzeugenden Reinigungsergebnissen.
  • Allergiker und alle, die eine saubere Abluft erwarten, sollten auf HEPA Filter und eine möglichst staubfreie Leerung des Schmutzbehälters Wert legen. Ein pflegeleichtes beziehungsweise wartungsarmes Saug- sowie Filtersystem fördert Hygiene und Komfort.

Rowenta Compact Power Cyclonic

Rowenta Compact Power Cyclonic
Besonderheiten
  • Mono-Zyklon-Technologie
  • integrierte Möbelbürste
  • inkl. Polster- und Fugendüse
  • Energiesparmotor
  • Metallteleskoprohr
159,98 €
inkl 19% MwSt
BeschreibungKundenmeinungen / Einschätzung
Der Compact Power Cyclonic Bodenstaubsauger mit Energieeffizienzklasse A von Rowenta ist für Hartböden und Teppich geeignet. Der optisch ansprechende Haushaltshelfer in Schwarz-Blau lässt sich dank kompakter Bauart platzsparend aufbewahren und erleichtert mit Zubehör die Reinigung diverser Oberflächen wie Polster oder schlecht erreichbare Stellen. Die integrierte Bürste macht schnelles Abstauben ohne umständliches Umstecken möglich. Große Räder und ein Tragegriff fördern bequemes Handhaben und Tragen. Auch die automatische Kabelaufwicklung und der Aktionsradius von 8,8 Meter kommt dir beim Saugen zugute. Die Trennung von Luft und Staub erfolgt mittels Mono-Zyklon-Technologie zuverlässig. Die Staubemission beträgt weniger als 0,02 Prozent, der Sauger hält also 99,98 Prozent des Staubs zurück. Mit Staubaufnahmeklasse A ist die Reinigungsleistung auf Hartböden sehr gut. Auf Teppich liegt die Leistung im guten Mittelfeld. Staubemissionsklasse A zeigt auf, dass das Gerät den eingesaugten Staub optimal zurückhält.
Käufer loben die integrierte Bürste am Saugrohr, weil sie das Reinigen beschleunigt. Das Zubehör muss nicht gesucht oder separat aufbewahrt beziehungsweise getragen werden, sondern ist immer da, wo du es brauchst. Um zu verhindern, dass die Bodendüse am Untergrund haften bleibt, lässt sich die Saugkraft am Handgriff regulieren. Die Saugleistung wird gut bewertet und das Preis-Leistungs-Verhältnis positiv hervorgehoben. Auch Hundebesitzer sind mit dem Reinigungsergebnis zufrieden. Bei starker Verschmutzung muss der Staubbehälter häufig geleert werden. Beim schnellen Manövrieren kann der Staubsauger kippen.

VorteileNachteile
  • kompakt gebaut
  • leistungsstark
  • integrierte Bürste am Saugrohr
  • inkl. Fugen- und Polsterdüse
  • energieeffizient
  • Teleskoprohr aus Metall
  • Parkposition
  • automatischer Kabelaufroller
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Leeren des Staubbehälters erfordert mehrere Handgriffe
  • nicht kippsicher
  • mit 79 dB(A) nicht der leiseste Sauger

AEG LX7

AEG LX7
Besonderheiten
  • waschbarer Hygienefilter
  • stufenlose Saugkraftregulierung
  • inkl. Fugen-/Polsterdüse, Hartbodendüse
  • Kantenschutz am Sauggerät
  • Edelstahl-Teleskoprohr
99,99 €
inkl 19% MwSt
BeschreibungKundenmeinungen / Einschätzung
Der himbeerrote Staubsauger von AEG ist leise und mit seinen 750 Watt hinsichtlich Saugkraft mit einem 2.200 Watt-Gerät vergleichbar. Der niedrige Stromverbrauch macht ihn umweltfreundlich und sparsam. Die Turbo Cyclonic Technology gewährleistet langanhaltende Leistung und ein gutes Reinigungsergebnis. Zum Entleeren des Staubbehälters müssen keine Bauteile aus dem Behälter entnommen werden. Stattdessen macht das Easy Empty System zum Aufklappen das Reinigen kinderleicht. Weniger als 0,02 Prozent des eingesaugten Staubs gelangen in die Raumluft. Eine Möbelschutzleiste im unteren Bereich des Korpus schützt dein Mobiliar vor unschönen Streifen und Schäden.
Von Käufern wird der AEG LX7 als solider Alltagshelfer geschätzt. Er rollt leicht, lässt sich komfortabel handhaben und ist leise. Die Saugkraft wird als gut, das Saugergebnis als gründlich beschrieben. Auch einige Tierhalter sind unter den Nutzern und mit ihrem Kauf zufrieden, wobei die Meinungen hier auseinandergehen. Manche Tierfreunde bemängeln die Leistung auf Teppich und Polstern. Bei den Rädern der Hartbodendüse und dem Saugschlauch lassen Qualität und Verarbeitung zu wünschen übrig. Die Räder seien zu hart, der Schlauch zu instabil. Der Gesamtbewertung des Produkts zufolge wird das Preis-Leistungs-Verhältnis als ordentlich empfunden.

VorteileNachteile
  • 9 Meter Aktionsradius
  • mit 72 dB(A) vergleichsweise leise
  • Staubbehälter leicht zu leeren
  • gute Leistung
  • stufenlose Saugkraftregulierung am Gerät
  • Kantenschutz
  • ergonomischer Handgriff
  • mit Hartbodendüse
  • Filter lassen sich reinigen und wiederverwenden
  • Räder der Hartbodendüse werden von Käufern mehrfach bemängelt
  • Saugschlauch relativ weich
  • massives Design

Multi-Zyklon Staubsauger von TurboTronic

Multi-Zyklon Staubsauger von TurboTronic
Besonderheiten
  • inkl. Filterset
  • waschbarer HEPA Filter
  • stufenlos regulierbare Saugkraft
  • 3,5 Liter Fassungsvermögen
  • max. 12 Meter Aktionsradius
n/a €
inkl 19% MwSt
BeschreibungKundenmeinungen / Einschätzung
Der beutellose TurboTronic Staubsauger ist mit Multi-Zyklon-Technologie ausgerüstet und erzeugt mit 900 Watt eine mit 2.200 Watt-Geräten vergleichbare Leistung. Insbesondere auf Laminat, Fliesen und Co. macht der Multizyklon einen guten Job. Auf Teppichböden liegt er im Mittelfeld. Die verschiedenen Bürsten und der große Aktionsradius von bis zu zwölf Meter macht das Staubsaugen auf Hartböden und Teppich komfortabel. Auch empfindliche Untergründe wie Holzböden reinigt das Gerät mit der Parkettbodendüse problemlos. Die Staubauffangbox wird via Knopfdruck geleert. Eine Teleskopstange aus Edelstahl und Zubehördüsen mit passender Halterung zum Befestigen am Saugrohr runden das preiswerte Gesamtpaket ab.
Bei Käufern zeigt das attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis Wirkung. Viele Nutzer loben den günstigen Preis und das Saugergebnis. Sowohl das Entleeren des Schmutzauffangbehälters, das Handling und das geringe Gewicht kommen gut an. Die Leistung bewerten nicht alle Verbraucher positiv. Einige berichten von nachlassender Saugkraft und mangelnder Qualität bei Verbindungsstücken sowie Zubehör. Regelmäßige Filterreinigung ist bei diesem Angebot wichtig.

VorteileNachteile
  • leichte Bauweise
  • mit 75 dB(A) im Mittelfeld bei der Lärmentwicklung
  • Edelstahl-Teleskop-Saugstange
  • Multi-Zyklon-Technologie
  • inkl. Bodendüse, Parkettbodendüse, Polster- und Fugendüse
  • Düsenhalterung für Saugrohr
  • Ersatzfilter (HEPA) im Lieferumfang
  • mäßige Leistung auf Teppich
  • Verarbeitung verbesserungswürdig
  • Zubehörqualität nicht optimal
  • Saugleistung nimmt ab
  • für Tierbesitzer eher ungeeignet

Beutelloser Staubsauger Big Ball Multifloor 2 von Dyson

Beutelloser Staubsauger Big Ball Multifloor 2 von Dyson
Besonderheiten
  • inkl. pneumatische Bodendüse
  • Kombi-Treppendüse
  • flexibler Gelenkgriff
  • extra leichtes Teleskoprohr
  • automatisches Aufrichten
389,98 €
inkl 19% MwSt
BeschreibungKundenmeinungen / Einschätzung
Der beutellose Dyson Big Ball Multifloor 2 mit extra starker Zyklon-Technologie saugt besonders gründlich. Die Handhabung gewinnt durch den flexiblen Gelenkgriff an Komfort: Sie ermöglicht eine Rotation um drei Achsen. Die Bodendüse passt sich automatisch unterschiedlichen Bodenarten an. Das Wechseln von Bodendüsen klappt mit dem optimierten Steckmechanismus leicht. Sollte der Dyson Staubsauger einmal umkippen, richtet er sich selbstständig auf. Das Teleskoprohr ist im Vergleich zu vielen anderen sehr leicht, wodurch das Saugen weniger anstrengend ist. Dennoch ist es stabil und individuell einstellbar. Die Behälterentleerung wurde optimiert und hygienisch per Knopfdruck gestaltet, um den Kontakt mit Staub zu verhindern. Um den Luftstrom zu erhöhen, arbeiten zwei Zyklonreihen zeitgleich.
Saugkraft und Gesamteindruck überzeugen laut Kundenmeinungen. Auch nach Jahren saugt das Elektrogerät kraftvoll und nach Meinung vieler überzeugten Dyson-Kunden konkurrenzlos. Hinsichtlich der Funktionalität gibt es allerdings einige Minuspunkte. Teilweise wird von Problemen bei Hartböden und Teppichen berichtet, weil sich der Dyson festsaugt beziehungsweise leichte Teppiche stark ansaugt, trotz entsprechender Leistungseinstellung. Das kann das Staubsaugen auf Dauer anstrengend machen. Kritisiert wird zudem die Materialqualität, die gegenüber älteren Dyson-Produkten nachgelassen haben soll. Steht Power im Vordergrund, ist der Big Ball Multifloor 2 trotz Macken eine Kaufempfehlung. Vorteilhaft ist außerdem das optimierte Behältersystem, womit du dir nicht die Hände schmutzig machen musst.

VorteileNachteile
  • kein Saugkraftverlust
  • anpassungsfähiger Griff (360° Gelenk)
  • hochwertige Steckverbindungen, rot markierte Stecksysteme
  • großer Behälter, Entleerung auf Knopfdruck
  • richtet sich nach Umkippen selbst auf
  • verbesserte Akustik (laut Hersteller 25 % leiser)
  • leichtes Saugrohr
  • max. Reichweite 9,7 Meter
  • waschbarer Vormotorfilter
  • lange Fugendüse mit flexibler Bürste (Kombidüse) + Treppendüse
  • hochpreisig
  • erfordert je nach Untergrund Kraftaufwand
  • Düsen von Vorgängermodellen sind nicht kompatibel
  • schwer
  • auf Teppichen nicht zufriedenstellend

Ratgeber – besondere Eigenschaften beutelloser Staubsauger

Wie der klassische Staubsauger mit Beutel hat natürlich auch der beutellose Bodensauger ein Gehäuse, einen Saugschlauch mit angeschlossenem Saugrohr sowie eine Bodendüse. Zubehör wie Polsterdüsen oder spezielle Parkettdüsen sind denkbare Extras. Der ausschlaggebende Unterschied ist die verbaute Saugtechnologie, die das Staubsaugen ohne Beutel überhaupt erst möglich macht.

Wie funktionieren Staubsauger ohne Beutel?

Moderne beutellose Sauger sind mit der bewährten Zyklon-Technologie ausgerüstet. Durch sie wird der Luftstrom im Geräteinneren in Rotation gebracht, also ein Luftwirbel erzeugt. Es entsteht quasi ein künstlicher Mini-Wirbelsturm. Dabei wirken Fliehkräfte (Zentrifugalkräfte), die angesaugten Schmutz von der Luft trennen und in den Auffangbehälter beziehungsweise die Staubbox transportieren: Schmutz wird an den Rand des Luftwirbels gedrängt. Da Luft leichter ist, verbleibt sie im Zentrum des Wirbels und wird von dort in das feine Filtersystem geleitet, um anschließend sauber aus dem Abluftfilter an die Umgebung abgegeben zu werden. Multi-Zyklonsauger verfügen über mehrere Zyklone, um den erläuterten Wirbelvorgang mehrfach zu erzeugen und die Reinigungsleistung zu verbessern. Die Saugluft, ob Staubsauger mit oder ohne Beutel, wird stets gefiltert bevor sie in Wohnlandschaften landet. Wie gründlich das Filtern gelingt, ist hersteller- und modellabhängig.

Interessant
Zyklon ist ein anderes Wort für Fliehkraftabscheider beziehungsweise Zyklonfilter oder Zyklonabscheider. Im Englischen wird Zyklon mit Cyclone übersetzt.

Das Behälter- und Filtersystem beutelloser Staubsauger

Die Auffangbehälter für Schmutz weisen ein unterschiedliches Fassungsvermögen auf. Bei klassischen Bodenstaubsaugern gelten 1,0 bis 1,5 Liter als gängig. Es gibt aber Behältnisse mit 2,5 Liter und mehr. Beim Kauf solltest du bedenken, dass größer nicht gleich besser ist. Die Kapazität sollte zu deinem Bedarf passen. Hast du mehrere Haustiere und entsprechend viele Tierhaare zum Aufsaugen, ist ein überdurchschnittlich großer Behälter nicht verkehrt. Generell gilt: Kleine Behälter müssen öfter geleert werden, was zwar lästig sein kann, der allgemeinen Sauberkeit aber durchaus zugutekommt. Der kürzere Leerungsintervall trägt zur Raumhygiene bei und beugt Schimmel- sowie Geruchsbildung vor. Leerst du die Box nach jedem Gebrauch, bleibt der elektrische Haushaltshelfer nahezu geruchlos. Beutelstaubsauger können bei mangelnder Dichtigkeit unangenehm riechen, da der Dreck im Gerät verbleibt, bis der Beutel voll ist.

Neben dem Staubbehälter werden mehrere Filter integriert:

  • Der Zentralfilter (z. B. Lamellenfilter, Schaumstofffilter) kommt in Einfach-Zyklon-Staubsaugern vor, sitzt vor dem Motor und ist zum Auffangen von Feinschmutz zuständig. In der Staubbox sammelt sich lediglich Grobschmutz. Beim Multizyklonsauger können zusätzliche Zyklonen den Zentralfilter ersetzen, was den Reinigungsaufwand deutlich senkt.
  • Ohne Abluftfilter (auch Hygienefilter, Mikrofilter oder Luftfilter genannt) kommt kaum ein guter Staubsauger aus, ob mit oder ohne Beutel. Mit diesem Filter kommt die eingesaugte Luft als letztes in Kontakt bevor sie das Gerät verlässt und an die Umgebung abgegeben wird. Im Idealfall handelt es sich um HEPA Filter.

Staubsauger mit Beutel sind neben dem Abluftfilter mit einem Motorschutzfilter ausgerüstet. Er schützt den Motor vor Grobschmutz wie kleine Steine. Beim beutellosen Staubsauger wird die Motorisierung durch Zyklone beziehungsweise Zentralfilter geschützt. Ein zusätzlicher Motorfilter ist in der Regel nicht verbaut.

EPA, HEPA und ULPA – Empfehlung für haushaltsüblichen Bedarf

Schwebstofffilter filtern Partikel unter einem Mikrometer. Ob Viren, Pollen, Stäube oder Milbeneier: Staubsauger mit einem Schwebstofffilter sorgen für gesunde Atemluft in deinem Zuhause. Der bekannteste seiner Art ist der HEPA-Filter. HEPA steht für High Efficiency Particulate Air, was so viel heißt wie hocheffiziente Partikel-Absorption. Das Besondere am Schwebstofffilter ist, dass er Schmutz nicht wie ein Sieb lediglich durch kleinste Öffnungen von Luft trennt, sondern feinster Staub an der Oberfläche haften bleibt.

Zudem gibt es Hochleistungsschwebstofffilter (Ultra Low Penetration Air, kurz ULPA) und Hochleistungspartikelfilter (Efficient Particulate Air, kurz EPA). HEPA liegt hier im Mittelfeld. Gemäß Europäischer Normung wird die Filtereffektivität verschiedenen Partikelfilterklassen zugeordnet. Je höher die Klasse, desto wirkungsvoller der Filter:

KürzelFilterklasseAbscheidegrad (gesamt)
EPAE12>99,5 %
HEPAH13>99,95 %
HEPAH14>99,995 %
ULPAU15>99,9995 %
ULPAU16>99,99995 %
ULPAU17>99,999995 %

Für Privatkunden genügen Schwebstofffilter ab H13. Hochleistungsschwebstofffilter (ULPA) braucht es für ein sauberes Zuhause nicht unbedingt. Diese Partikelfilterklassen sind eher in Laboren und ähnlich sensiblen Umgebungen notwendig. Findest du ein bedarfsgerechtes Produkt mit ULPA Filter, kannst du dich über besonders reine Luft freuen.

Hinweis
Weil der Großteil der Filter irgendwann durch neue ersetzt werden muss, sind Staubsaugerhersteller empfehlenswert, welche Ersatzteile langfristig führen oder die Kompatibilität mit Universalteilen sicherstellen. Gibt es nur kurzfristig Zubehör für das Gerät, schmälert das dessen Langlebigkeit erheblich. Womöglich musst du ein intaktes Gerät entsorgen, nur weil es keine passenden Filter mehr gibt.

Zentrale Kaufkriterien für Allergiker – Entleerungssystem und Staubemissionsklasse

Beim Leeren des Staubsaugerbehälter kommst du leider mit dem aufgefangenen Schmutz in Kontakt. Je nach Behältersystem entsteht eine regelrechte Staubwolke. Ist der Mülleimer leer, fällt der Dreck weit nach unten und es staubt umso mehr. Nicht nur für Hausstauballergiker ist das unangenehm. Selbst innovative Entleerungssysteme schaffen es nicht, dass das Leeren völlig staubfrei klappt. Vorteilhaft sind Bauarten, die möglichst wenig Handgriffe erfordern und zumindest den direkten Hautkontakt zum Schmutz verhindern. Mit Klappmechanismen, womit du den Behälter nur über den Mülleimer halten und dann öffnen musst, gelingt die Entsorgung bequemer. Da auch Sauger mit umständlichen Konstruktionen verkauft werden, wo du direkt in den Schmutz greifen musst, um Bauteile entnehmen und die Behälter überhaupt leeren zu können, ist ein kritischer Blick auf das Reinigungssystem ein Muss.

Saubere Abluft sollte selbstverständlich sein

Allergiker müssen einen kritischen Blick auf die Staubemissionsklasse der Staubsauger werfen. Sie gibt an, wie viel Staub in der Ausblasluft zurückbleibt und mit ihr in die Raumluft gelangt. Die Klassen reichen von A bis G. Im Idealfall weist das Haushaltsgerät Staubemissionsklasse A auf: In der ausgeblasenen Luft befinden sich dann unter 0,02 Prozent des eingesaugten Staubs. Bei Klasse G bläst das Gerät über 1 Prozent aus. Klingt zunächst belanglos, ein Blick auf die Partikelanzahl bringt Klarheit: Bei Klasse A enthält die Abluft unter 20 Partikel von 100.000, bei Klasse G sind es über 1.000 Partikel.

Hinweis
Das EU-Energielabel, das früher über elementare Produktinformationen wie die Staubemissionsklasse informiert hat, dürfen Hersteller aktuell nicht nutzen. Viele Anbieter präsentieren deshalb Prozentangaben.

Wartungsfreie und wartungsarme Staubsauger ohne Beutel

Du hast keine Lust auf Beutel, aber auch keinen Nerv für das ständige Reinigen von Filtern? Dann könnte der Cinetic Big Ball Absolute 2 von Dyson ohne Wartungsaufwand das Richtige sein. Vorausgesetzt, du hast das nötige Kleingeld parat. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt derzeit bei 499 Euro (Stand Januar 2020). Laut Dyson gibt es derzeit keinen anderen Zyklonstaubsauger, der mehr Staub und Partikel aus dem Luftstrom trennt.

Marke Miele hat beutellose Staubsauger mit automatischer Filterreinigung im Sortiment, die nur selten (zum Beispiel einmal jährlich) eine nasse Filterreinigung erfordern. Die Selbstreinigungsfunktion aktiviert sich selbstständig, sobald Sensoren anhand des gemessenen Luftdurchsatzes der Feinstaubfilter entsprechenden Bedarf feststellen. Eine manuelle Aktivierung per Knopfdruck ist gleichermaßen möglich.

Design und Materialien – originelle Optiken mit Materialmix

Aufgrund ihrer Bauart sind Staubsauger ohne Beutel im Vergleich zum Beutelstaubsauger mit üppigem Beutelfach meistens platzsparender und leichter. Das macht ihre Handhabung einfacher. Das Design ist häufig futuristischer, wirkt schnittiger und raffinierter. Allerdings sind nicht alle Konstruktionen leichtgängig, kippsicher und bequem manövrierbar. Verlass dich dahingehend nicht auf wohlklingende Werbebotschaften. Kundenbewertungen geben Aufschluss über die Alltagstauglichkeit.

Gehäuse, Schläuche und viele andere Bauteile werden größtenteils aus Kunststoff gefertigt. Das Saugrohr kann aus Plastik sein, besteht bei hochwertigen Modellen aber aus Metall oder Edelstahl. Kunststoffrohre haben den Vorteil, dass sie leichter sind. Stahlrohre sind schwerer, was das Saugen anstrengend machen kann, aber gleichzeitig stabiler und somit langlebiger. Aluminium ist leichter als Stahl und stellt bezüglich Stabilität und Gewicht einen Kompromiss dar. Aber: Aluminium ist weniger formstabil als Stahl.

Der Großteil der Staubboxen wird aus transparentem Kunststoff hergestellt, so dass der Füllstand gut erkennbar ist. Strapazierfähiges Material ist wichtig, da die Behälter zum Leeren ständig entnommen und die Verschlussmechanismen dementsprechend stark belastet werden. Auch das Risiko für Fallschäden ist hoch, wird aber durch bruchsicheren Kunststoff minimiert.

Tipp
Ein schwerer Staubsauger, der nur auf einem Stockwerk zum Einsatz kommt und deshalb selten getragen werden muss, macht wenig Probleme. Musst du ihn bei jedem Saugen durch ein mehrstöckiges Haus schleppen und Treppen reinigen, schmälert jedes Kilo mehr den Reinigungskomfort. Behalte das Gesamtgewicht im Auge!

Staubsaugertypen: Klassisch, Stabstaubsauger, Akku und mehr

Beim Kauf eines Staubsaugers ohne Beutel hast du die Wahl zwischen dem klassischen Bodenstaubsauger, der durch Ziehen am Boden entlang rollt, einem länglich konstruierten Stabstaubsauger, der komplett mit einer Hand manövriert wird sowie Akku-Saugern ohne Kabel. Um die Entscheidung zu erleichtern, haben wir die wesentlichen Unterscheidungsmerkmale arrangiert:

Bodenstaubsauger (Schlittenstaubsauger)Stabsauger (Stielstaubsauger)Akkusauger
Vorteile
  • großes Fassungsvermögen möglich
  • besonders leistungsstarke Geräte erhältlich
  • für große Flächen ohne Treppen ideal
  • ohne Unterbrechung einsatzfähig
  • nichts zum Hinterherziehen
  • sehr praktisch in der Anwendung
  • platzsparend
  • oft ist ein Handstaubsauger integriert (super praktisch für Autos, Polstermöbel)
  • keine störenden Rohre und Schläuche
  • erleichtern das Überwinden mehrerer Stockwerke
  • mit und ohne Kabel
  • kein lästiges Kabel
  • maximale Bewegungsfreiheit
  • komfortables Überwinden von Treppen
  • geringer Platzbedarf
Nachteile
  • sperrig
  • Kabel und Schlitten (Korpus) schränken die Flexibilität ein
  • erhöhte Gefahr für Schäden an Wänden und Möbeln
  • im Vergleich zum klassischen Bodensauger weniger Leistung und geringere Staubboxkapazität
  • gesamtes Gewicht lastet auf einer Hand
  • Modellauswahl mit Kabel gering
  • erschweren aufgrund der Bauart das Saugen unter Mobiliar
  • häufig kein HEPA-Filter
  • oft weniger leistungsstark
  • beschränkte Akkulaufzeit
  • lange Ladezeiten
  • kleines Fassungsvermögen
  • gesamtes Gewicht lastet auf einer Hand
  • oft ohne HEPA-Filter
  • erschweren das Saugen unter Möbeln
  • teilweise klobiges Handstück
Interessant
Der klassische Bodenstaubsauger wird in Deutschland am meisten verkauft.

Nicht zu vernachlässigen, sind Saugroboter, weil sie fast ausschließlich ohne Beutel betrieben werden. Hochwertige Ausführungen sind inzwischen überaus leistungsstark, arbeiten selbstständig und schonen durch intelligente Navigation die Einrichtung. Die Staubboxen sind im Vergleich zu klassischen Bodensaugern deutlich kleiner. Weiterer Nachteil: Auf einen manuell bedienbaren Staubsauger kann nur selten verzichtet werden. Zum Reinigen von Polstern brauchst du ein Zweitgerät. Bei stark verwinkelten Wohnungen oder wenn Fußböden gern mit Kleinmöbeln und Deko vollgestellt wird, sind Saugroboter keine gute Wahl, weil die Saugfläche zeitaufwändig vorbereitet werden müsste damit der Haushaltsroboter freie Fahrt hat.

Hinweis
Stiftung Warentest hat Produkte der Kategorien Akkusauger und Bodenstaubsauger ins Rennen geschickt und konnte dabei nur zwei Akkugeräte ermitteln, die mit konventionellen Bodensaugern mithalten. Getestet wurden Produkte diverser Marken von Dyson über AEG bis Rowenta, Severin und Bosch. Auch die Leistung beim Saugen von Tierhaaren wurde überprüft. Zugang zur großen Stiftung Warentest Datenbank findest du am Ende dieses Ratgebers.

Für Grobes in Keller, Garage, Garten und Co. hält der Markt Nass- beziehungsweise Industriesauger bereit. Auch in diesem Segment gibt es beutellose Modelle und Funktionen. In unseren verlinkten Ratgebern findest du weiterführende Informationen:

Ältere und sogar einige moderne Akku-Handsauger ohne Beutel sind mit einer simplen Filtertechnik ohne HEPA-Filter und Zyklontechnologie ausgestattet. Sie eignen sich ausschließlich für kleine Einsätze, zum Beispiel zum Absaugen von Krümeln auf Stühlen. Da Feinstaub in der Raumluft landet, solltest du alternative Gerätschaften bevorzugen.

Saugleistung und Stromverbrauch beutelloser Staubsauger

Manche Beutelsauger haben das Problem, dass ihre Saugkraft nachlässt, je voller der Beutel wird. Das liegt daran, dass die angesaugte Luft durch den Beutel geführt und das luftdurchlässige Material durchdringen muss. Umso mehr Ablagerungen sich im Beutel sammeln, desto schlechter kann der Luftstrom fließen. Die Reinigungsleistung lässt spürbar nach.

Bis die Saugleistung bei einem leistungsstarken Sauger ohne Beutel schwächer wird, dauert es wesentlich länger. Dank der beutelfreien Zyklontechnik profitierst du durchgehend von nahezu gleichbleibender Leistungsstärke. Vorausgesetzt die Filter werden regelmäßig gereinigt und der Sauger ist von guter Qualität. Auch bei beutellosen Geräten gibt es Qualitätsunterschiede, das möchten wir klar betonen.

Zyklontechnik und Filter nehmen großen Einfluss

Die beutelfreie Lösung ist keine Garantie für konstante Saugkraft. Die Behauptung, dass beutellose Konstruktionen nie mit Saugkraftverlust zu kämpfen hätten, stimmt nur bedingt. Es gibt durchaus Geräte, wie den Dyson Big Ball, die auch bei Befüllung tatsächlich keinen merkbaren Saugkraftverlust aufweisen. Gleichzeitig werden von einigen Mitbewerbern minderwertige Modelle verkauft, die erheblich an Saugkraft einbüßen. Weiter unten in diesem Ratgeber findest du ein Video zum Test von Marktcheck, indem beispielsweise der Dirt Devil Rebel26 Reach im leeren Zustand Reinigungsklasse A erreichte, im gefüllten Zustand hingegen nur Klasse C. Während der Dirt Devil zum Zeitpunkt des Tests 179 Euro kostete, mussten Verbraucher für den Dyson Big Ball 429 Euro zahlen.

Zum Verständnis
Fliehkraftabscheider (Zyklon) setzen sich nicht mit Staub zu, wodurch theoretisch kein Saugkraftverlust möglich ist. Sobald hinter dem Wirbel aber ein Filter installiert ist, kann sich dieser auch zusetzen und die Saugkraft senken. Mono- beziehungsweise Einfachzyklone benötigen für Feinstäube einen zusätzlichen Zentralfilter. Der ist regelmäßig zu säubern, damit er nicht verstopft und die Saugleistung bestehen bleibt. Bei innovativen Multizyklon-Staubsaugern wird Luft nicht in Zentralfilter geleitet, sondern durch mehrere, kleinere Zyklone, die eine noch höhere Rotationsgeschwindigkeit erlauben und feinste Schmutzpartikel abscheiden. Je nach Zyklonenanzahl ist der Zentralfilter überflüssig. Das hat den Vorteil, dass die Pflege des Staubsaugers schneller geht und das Reinigungsergebnis weniger bis gar nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Bleibt die Saugkraft konstant, sparst du dir viel Ärger: Statt über die gleiche Stelle mehrfach saugen zu müssen, saugt ein hochwertiges Elektrogerät den Dreck unmittelbar ein. Das senkt den Stromverbrauch, spart Bares, wertvolle Zeit und Nerven. Ohne Feinstaubfilter, der hinter dem Motor platziert ist und saubere Abluft garantiert, geht es generell nicht.

Watt ist nicht gleich Leistung!

Die Wattzahl allein gibt keinen Aufschluss darüber, wie effektiv ein Staubsauger saugt. Sie informiert lediglich über den Stromverbrauch, also die Leistungsaufnahme aus der Steckdose. Besonders sparsame Varianten kommen mit rund 400 Watt aus. Laut Verbraucherzentrale entspricht das bei 52 Betriebsstunden einem jährlichen Energieverbrauch von etwas mehr als fünf Euro.

Dank Vorschriften der EU wurden Hersteller gezwungen effizientere Motoren zu entwickeln, um aus weniger Watt mehr Leistung herauszuholen. Das schont unser Klima und deinen Geldbeutel. Neue Geräte dürfen seit September 2017 nicht mehr als 900 Watt verbrauchen. Gegenüber Altgeräten, die es teilweise auf mehr als 3.000 Watt brachten, ist das ein großer Fortschritt. Obwohl man zunächst annehmen könnte, dass man mit 900 Watt nie die Leistung der Vorgänger erreicht, schaffen moderne Staubsauger inzwischen erstaunliche Ergebnisse. Ein innovatives 900-Watt-Gerät kann effektiver arbeiten als ein Stromfresser mit 2.000 Watt.

Hinweis
Ein durchdachtes Zusammenspiel aus Düsen- und Rohrkonstruktionen, einer effizienten Motorisierung sowie Dichtigkeit und einem geringen Strömungswiderstand beeinflussen die Saugleistung immens. Ist ein Gerät nicht ausreichend dicht, die Düsen schlecht verarbeitet und wird der Luftstrom durch eine ungünstige Bauweise negativ beeinflusst, leidet das Reinigungsergebnis.

Das Sammelsurium an Zahlen und Fakten – von AirWatt bis mbar

In Artikelbeschreibungen verwendete Angaben wie Luftwatt (Englisch AirWatt), Pascal (Pa), L/s oder mbar sind ziemlich verwirrend und bringen hinsichtlich der Saugkraft nur bedingt Klarheit. Gefühlt beschreibt jeder Hersteller die Power seiner Sauggerätschaften anders. Staubsauger-Düsen-Leistung, Geschwindigkeit der Luftströmung, Durchflussvolumen und viele andere Hinweise machen das Durcheinander perfekt. Fest steht: Die konkrete Reinigungsleistung in Zahlen wiederzugeben, ist nicht einfach. Verlass dich nicht auf die Informationen der Anbieter, schau dir unabhängige Produkttests und Bewertungen an! Nützlich ist der Hinweis zur Staubaufnahmeklasse auf Hart- und Teppichboden, dem offiziellen Maß zur Reinigungsleistung auf dem Energieeffizienzlabel. (Hinweise zur aktuellen Ungültigkeit siehe folgender Abschnitt)

ACHTUNG: Vorerst kein EU-Energielabel

Ab September 2014 mussten Hersteller aufgrund der Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung jeden Staubsauger mit einem Energielabel versehen. Es half Verbrauchern mit wichtigen Produkteigenschaften bei der Kaufentscheidung. Es informierte über:

  • Energieeffizienzklasse
  • Staubaufnahmeklasse
  • Lautstärke
  • Staubemissionsklasse
  • durchschnittlicher jährlicher Stromverbrauch
Hinweis
Im September 2017 wurden für Staubsauger die Energieeffizienzklassen A+, A++ und A+++ ergänzt. Die schlechtesten Klassen G, F und E wurden vom Label verbannt.

Die Pflicht zur Kennzeichnung mit Energielabel galt ab 2015 auch für Onlineshops. Seit 19. Januar 2019 darf das EU-Energielabel vorerst nicht mehr genutzt werden. „Dieses Verbot bezieht sich sowohl auf die Werbung in Printmedien, das Internet als auch auf das Ausstellen in Verkaufsräumen“, erklärt das Umweltbundesamt online. Die Angaben, die vorher auf dem Label standen, dürfen aber in anderer Form dargestellt werden. Sind Label in der Kaufsituation nicht sichtbar, müssen sie nicht entfernt werden.

Der Grund für das Verbot ist ein EuG-Urteil, wonach die entsprechende Verordnung zur Energieverbrauchskennzeichnung bereits am 8. November 2018 als nichtig erklärt wurde. Laut Urteil benachteiligt die Messmethode beutellose Staubsauger, weil die auf dem Label stehenden Kennzahlen bei Beutelstaubsaugern nur mit leerem Beutel gemessen werden, obwohl sich die Daten bei vollem Filterbeutel verändern können. Dem Urteil geht eine Klage von Dyson voraus. Erst wenn die Europäische Kommission eine neue, rechtskonforme Verordnung verabschiedet hat, darf das Label wieder im Verkauf Verwendung finden. Dies dürfte spätestens 2021 der Fall sein.

Tipp
Solltest du das Label beim Recherchieren in Produktbeschreibungen finden, kannst du es weiterhin als Orientierungshilfe betrachten.

Der Geräuschpegel – flüsterleise Zyklone sind selten

Technologiebedingt sind viele Staubsauger ohne Beutel lauter als vergleichbare Ausführungen mit Beutel. Hier hat sich aber einiges getan. Während Altgeräte sehr laut sind, müssen Hersteller seit einigen Jahren die Lärmgrenze von maximal 80 Dezibel einhalten, wenn sie neue Geräte auf den Markt bringen. Es gibt aber durchaus noch ältere Modelle, die mehr Lärm machen und weiterhin im Verkauf sind. Als leise werden 70 oder weniger dB(A) empfunden. Viele beutellose Staubsauger liegen zwischen 75 und 79 dB(A), was mit dem Geräuschpegel eines Föhns vergleichbar ist. Einige Hersteller von Staubsaugern mit Beutel haben es geschafft den Geräuschpegel auf unter 60 dB(A) zu senken. Eine Wohltat für die Ohren! Beutellose Geräte können da noch nicht mithalten.

Tipp
Achte beim Kauf auf die Dezibel-Angabe, weil jedes Dezibel weniger zählt! Zum Verständnis: Ein Unterschied von zehn Dezibel bedeutet 50 Prozent weniger Lärm. Zu den leisesten Vertretern unter den beutellosen Haushaltsgeräten zählen der Silence Force Extreme Cyclonic von Rowenta mit 68 dB(A) und der Trockensauger T 12/1 eco!efficiency von Kärcher mit 60 dB(A).

Die Geräuschentwicklung hängt auch von den Düsen ab. Wird beispielsweise beim Rowenta X-Trem Power Cyclonic die Mini-Turbo-Düse verwendet, welche unter Tierbesitzern sehr gefeiert wird, wirst du trotz relativ leisem Gesamtbetrieb mit einem düsenjetartigen Sound konfrontiert.

Kosten- und Müllersparnis – beutellos saugen schont die Umwelt

Bei Sauggeräten mit Beutelsystem landet der eingesaugte Schmutz innerhalb eines Einwegbeutels. Ist dieser voll, wird er aus dem Gerät entfernt, entsorgt und ein neuer Beutel eingesetzt. Dadurch entstehen Folgekosten und eine Menge Müll. Die Herstellung der Staubsaugerbeutel erfordert wertvolle Ressourcen, die Umwelt wird belastet. Staubsauger ohne Beutel senken den Abfall, sparen Ressourcen und schonen deine Haushaltskasse. Allerdings ist aufgrund der modernen Saugtechnik mit höheren Anschaffungskosten zu rechnen. Gute beutellose Staubsauger starten bei etwa 80 Euro. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Modelle für 400 Euro und mehr sind keine Seltenheit. Investierst du in ein Qualitätsprodukt, das viele Jahre treue Dienste leistet, amortisieren sich die Ausgaben dennoch. Zudem gibt es regelmäßig attraktive Angebote, sodass beutellose Saugsysteme zu fairen Preisen erhältlich sind.

Interessanter Fakt
In Deutschland werden mehr als 1.000 verschiedene Beuteltypen hergestellt. Den Richtigen zu finden, ist gar nicht so einfach.

Abhängig davon, wie oft du saugst und welche Schmutzmenge aufgenommen wird, ist beim Beutelsauger ein Beutelwechsel etwa alle zwei bis sechs Wochen nötig. Bei rund ein bis drei Euro pro Stück kommt bei Vielsaugern über die Jahre ein nicht zu unterschätzender Betrag zusammen. Man darf aber auch nicht vergessen, dass der Filterkauf bei Staubsaugern ohne Beutel ebenso Geld kostet. Manche Hersteller empfehlen den Austausch bereits nach wenigen Monaten. Kauf deshalb einen Beutellosen mit langlebigem Filtersystem. Außerdem muss man beim Gegenüberstellen der Gerätetypen bedenken, dass auch das Wasser zum Reinigen von Staubbox und Filter Geld kostet.

Vor- und Nachteile beutelloser Staubsauger

Staubsauger ohne Beutel bieten gegenüber Beutelstaubsaugern markante Vorteile. Um eine bedarfsgerechte Kaufentscheidung zu treffen und langfristig zufrieden mit der Anschaffung zu sein, solltest du die Nachteile aber nicht vernachlässigen. Die wichtigsten Produkteigenschaften gegenüber dem Beutelstaubsauger:

VorteileNachteile
  • kompakte, modernere Designs
  • meistens leichter
  • konstante Saugleistung (nicht immer!)
  • keine Folgekosten durch Beutel
  • weniger Müll
  • ökologischer
  • ökonomischer
  • Füllstand gut erkennbar
  • mit Hygienefilter erhältlich
  • auch bei vollem Staubbehälter einsatzfähig
  • bei regelmäßiger Reinigung geruchlos
  • große Auswahl
  • häufig lauter
  • teilweise höhere Anschaffungskosten
  • meistens mehr Reinigungsaufwand
  • keine staubfreie Behälterleerung
  • oft fehlt ein Zubehörfach am Gerät zum Verstauen

Staubsauger mit oder ohne Beutel – was ist wirklich besser?

Eine klare Antwort gibt es nicht, da sie immer vom persönlichen Bedarf und deinen Ansprüchen abhängt. Legst du auf kontinuierliche Saugkraft, Vermeidung von Folgekosten und Abfall Wert, bist du mit einem Staubsauger ohne Beutel gut beraten. Insbesondere Familien mit Kindern und/oder Haustieren, die mit viel Schmutz zu kämpfen haben, werden an einem Beutellosen Freude haben. Minderwertige Beutelsauger haben den Nachteil, dass ordentliches Saugen nur eingeschränkt möglich ist, wenn sich der Beutel zunehmend füllt. Hast du dann keinen Ersatzbeutel griffbereit, kannst du deine Wohnung nicht saubermachen. Vorratshaltung ist für unterbrechungsfreies Saugen notwendig.

Da zahlreiche, beutellose Staubsauger mit HEPA-Filter ausgerüstet sind, müssen hinsichtlich sauberer Atemluft keine Abstriche gemacht werden. Menschen mit Allergien, die extrem empfindlich auf Staub reagieren sowie diejenigen, die keine Lust auf ständiges Säubern von Behältern und Filtern haben, sind mit einem Beutelsauger womöglich besser bedient. Gleiches gilt für Haushalte, dessen Sauger eher selten in Gebrauch ist, beispielsweise für die heimische Hobby-Werkstatt, beziehungsweise generell für ein geringes Schmutzaufkommen, um sich das Sparpotenzial durch überschaubare Anschaffungs- und Folgekosten zunutze zu machen.

Tipp
Ein Kompromiss, der den Beutelkauf sowie Staubwolken vermeidet, bieten Zyklon-Staubsauger mit Wasserfilter. Schmutz wird nicht in einen trockenen Behälter geleitet, sondern in einen mit Wasser gefüllten Tank. Aufgrund der Feuchtigkeit kann es beim Leeren nicht stauben. Das Schmutzwasser wird in die Toilette geschüttet. Nachteile: Gute Wasserfilterstaubsauger sind teuer und der ständige Kontakt mit Feuchtigkeit setzt regelmäßige Pflege der Geräte voraus.

Immer noch unsicher, welches System für dich besser geeignet ist? Marktcheck hat Staubsauger mit und ohne Beutel verglichen und liefert im Video womöglich entscheidende Anreize. Darin wird die Funktionsweise der beiden Techniken verständlich erklärt:

Außerdem spannend: In der Sendung zum Staubsaugertest wird erklärt, dass der Verband der Elektrotechnik (VDE) ein spezielles Verfahren entwickelt hat, um Staubsauger sowohl mit leerem als auch gefülltem Staubbeutel zu testen und einen authentischen Eindruck zur individuellen Leistungsfähigkeit zu erhalten. Im Alltag sind Beutel und Auffangbehälter schließlich eher selten komplett leer. Bislang gibt es dahingehend keine Norm, weshalb in der Vergangenheit immer ohne Befüllung getestet wurde. Diese Tatsache ist dafür verantwortlich, dass das EU-Energielabel momentan ungültig ist.

Wichtige Kaufkriterien – Leistung, Hygiene und Zubehör

Die wichtigste Eigenschaft eines Staubsaugers ist seine Leistung beziehungsweise das Reinigungsergebnis. Aber auch ein möglichst geringer Stromverbrauch, ein leiser Betrieb und ein verbraucherfreundliches Filtersystem mit wiederverwendbaren Filtern sind wünschenswerte Faktoren. Sinnvolles Zubehör, das deinem Bedarf gerecht wird, sollte im Preis inbegriffen sein. Musst du es separat kaufen, kann das teuer werden. Bist du Tierbesitzer sind effiziente Turbodüsen für Polster und Teppiche interessant, um dein Zuhause effektiv von Tierhaaren zu befreien. In der Tabelle haben wir entscheidende Kaufkriterien zusammengestellt:

KriteriumHinweise
Art
  • Schlittensauger (hoher Aktionsradius, ca. 10 Meter)
  • Stielstaubsauger (möglichst geringes Gewicht)
  • Akku Staubsauger (hohe Akkulaufzeit für unterbrechungsfreies Staubsaugen)
  • Saugroboter (ersetzen kein konventionelles Gerät)
Material
  • hochwertiger Kunststoff (z. B. Polypropylen)
  • robuste Staubbox
  • Saugrohr aus Metall/Edelstahl (Rutschstopp zum Anlehnen an Wände/Möbel)
Leistung
  • stufenlos regulierbar (am besten am Handgriff ->kein Bücken, erhöht aber den Stromverbrauch leicht; + Regulierung am Gerät via Drehknopf oder Schieber)
  • falls nötig: automatische Saugkraftanpassung
  • hohe Energieeffizienz
  • Staubaufnahmeklasse (gute Reinigungsergebnisse auf Hartböden + Teppich)
  • durchschnittlicher Stromverbrauch pro Jahr
Ausstattung
  • umschaltbare Bodendüse für Hartböden und Teppich
  • automatische Kabelaufwicklung, automatische Abschaltung (Überhitzungsschutz)
  • Fassungsvermögen Staubbehälter, bequem herausnehmbare Behälter
  • Zubehör (z. B. Fugendüse, Polsterdüse, Tierhaardüsen, Parkettdüse), Zubehöraufbewahrung
  • praktische Extras (z. B. am Saugrohr integrierte Bürste)
  • für Tierhaare Turbodüsen mit rotierenden Bürsten
  • ergonomischer Handgriff, Teleskop-Saugrohr (rückenfreundlich, für optimale Kraftübertragung), Tragegriff
  • Filterreinigungsanzeige oder automatische Filterreinigung (z.B. „Comfort Clean“ bei Miele), Filterwechselanzeige
  • lange Intervalle für den Filteraustausch (je langlebiger die Filter, desto geringer die Folgekosten)
  • durchdachtes Verschlusssystem
Hygiene
  • Staubemissionsklasse
  • leicht zu reinigender Staubbehälter
  • HEPA-Filter
  • waschbare/wiederverwendbare Filter
Gewicht
  • Richtwert zwischen 4 und 7 Kilo
Lautstärke
  • leise Geräte liegen bei ca. 70 dB(A)
Aufbau
  • kippsicher
  • dichte Behälterkomponenten und Schlauchanschlüsse
  • platzsparende Parkposition (am besten an zwei Stellen: vertikal und horizontal) aus stabilem Material, da diese Stellen schnell verschleißen
  • leichtgängige, leise Räder für optimale Mobilität
  • bei dreirädrigen Modellen: 360°-Rad vorne für komfortable Handhabung
  • schnell zugängliche Filter
Sonstiges
  • Ersatzteilverfügbarkeit

Tipps zu Reinigung und Pflege beutelloser Staubsauger

Durch die Verwendung von Einwegbeuteln wird das allgemeine Filtersystem bei Staubsaugern mit Beuteln geschont. Schließlich halten die engmaschigen Beutel einen Großteil des feinen Staubs davon ab zum Motor vorzudringen. Obwohl Abluft- und Motorschutzfilter regelmäßig kontrolliert und von Verunreinigungen befreit werden müssen, ist der allgemeine Pflegeaufwand der Geräte geringer. Bei beutellosen Sauggeräten ist er höher, weil der Filterbeutel fehlt.

Wie reinigt man Staubsauger ohne Beutel?

Grober Schmutz wird im Auffangbehälter gesammelt. Letzterer ist spätestens dann zu leeren, wenn die maximale Füllmenge erreicht ist. Diese kennzeichnen die meisten Hersteller mit einer optischen Markierung. Aber auch LED-Anzeigen sind denkbar. Abhängig vom Fassungsvermögen und der Schmutzmenge kann es sein, dass der Behälter nach jedem Saugvorgang geleert werden muss. Insbesondere akkubetriebene Sauger sind schnell voll. Zudem solltest du den Behälter regelmäßig feucht auswischen, um Staub an den Oberflächen zu entfernen. Der Großteil der Behälter darf nass ausgespült werden.

Tipp
Geh mit Müll- und Auffangbehälter stets nach draußen und erledige das Leeren beziehungsweise Säubern im Freien! Dann gelangt aufgewirbelter Dreck nicht in die Raumluft und du bist nur kurz mit dem Schmutz konfrontiert. Legst du, nachdem du den Schmutz in den Haushaltsmüll geleert hast, ein feuchtes Stück Küchenrolle darüber, wird Staub gebunden und nicht unnötig durch die Luft gewirbelt. Deckel des Mülleimers schließen, fertig. Schüttest du den Dreck aus dem Behälter ohne Mülltüte direkt in die Mülltonne (Großbehälter zur Abholung durch Müllabfuhr), geht das zwar schneller, aber mit der Zeit sammelt sich am Tonnenboden eine unschöne, stinkende Schmutzschicht.

Filter säubern und austauschen – Vorsicht empfindlich!

Zentralfilter müssen für konstante Leistungsfähigkeit nicht jedes Mal, aber kontinuierlich gereinigt beziehungsweise ausgetauscht werden. Verstopfen sie, kann die Saugkraft nachlassen. Bei vielen beutellosen Gerätschaften kannst du den Filter unter fließendem Wasser spülen (ohne Reinigungsmittel!) und mehrfach wiederverwenden. Eine solch gründliche Filterreinigung ist je nach Staubsauger alle zwei bis vier Wochen ratsam. Der Austausch durch einen neuen Filter wird oft einmal pro Jahr empfohlen. Beim Feinstaubfilter (Abluftfilter) kann es genügen, wenn er einmal jährlich gereinigt beziehungsweise ausgetauscht wird. Manche Schwebstofffilter sind, wie die meisten Zentralfilter, für die Nassreinigung und Wiederverwendung konzipiert. Die Gebrauchsanweisungen klären über die korrekten Reinigungs- und Austauschintervalle sowie das Entnehmen und Einsetzen der Filter auf.

Wichtig
Beim Reinigen empfindlicher Filtersysteme solltest du keine Bürsten einsetzen. Sie können die empfindlichen Oberflächen schädigen. Mangelt es nach dem Putzen des Zentralfilters an Saugleistung, ist es Zeit für einen neuen.

Weitere Tipps zur Staubsaugerreinigung:

  • Entscheidend ist, dass alle feucht oder nass gereinigten Elemente vollständig trocknen, bevor sie in das Elektrogerät eingesetzt werden. Ansonsten besteht die Gefahr für Kurzschlüsse und irreparable Schäden.
  • Staubsaugerdüsen solltest du mit dem Saugrohr nach jedem Saugvorgang absaugen, damit sich nichts festsetzt.
  • Zubehör wie Polster- und Fugendüsen sowie Saugschläuche darfst du womöglich unter fließendem Wasser säubern.
Wichtier Hinweis
Lies die Gebrauchsanweisung gründlich, um die Pflege richtig vorzunehmen und keine Garantieansprüche zu verlieren!

Beliebte Hersteller: Dyson, Bosch und Miele

Ob Internet, Elektronikfachhandel, Baumarkt oder im Angebot beim Discounter: Beutellose Staubsauger findest du in zahlreichen Geschäften und Onlineshops. Vergleich die Preise von Einzelhandel und Internet bevor du kaufst! Das Sparpotenzial ist erheblich. Führende Hersteller und die Vorzüge ihres Sortiments:

HerstellerBesonderheiten
Dyson
  • Erfinder des beutellosen Zyklonsaugers, ständige Weiterentwicklung, innovative Technologie
  • Effizienz für gründliche Reinigung, kein Saugkraftverlust auf allen Böden
  • richten sich selbst auf (Big Balls)
  • kabellose Staubsauger, Akkusauger, Saugroboter, Modelle für Tierhalter
  • futuristische Designs, modernste Modelle mit 35 Zyklonen
  • teilweise kein Austausch und Waschen von Filtern nötig
  • simple Behälterentleerung, flexible Griffe, praktisches Zubehör
  • 5 Jahre Garantie auf Bodenstaubsauger
  • hohe Anschaffungskosten, vergleichsweise laut
  • Online-Fehlersuche, Videoanleitungen, Zubehör-/Ersatzteilverfügbarkeit
Bosch
  • gute Saugleistung
  • hygienisch, leise (Modelle unter 65 dB(A)
  • verschiedene Preisklassen
  • praktische Handhabung, leichte Modelle, platzsparendes Verstauen
  • Modelle mit HEPA-Filter (auch ohne Waschen und Austauschen)
  • automatische Reinigungssysteme (z. B. Relaxx’x Ultimate ProSilence64)
  • z.T. sensorgesteuerte Leistungsüberwachung
  • spezielle Modelle für Tierhalter (Teppich- und Polsterdüsen, AirTurbo System)
  • LED-Anzeigen
  • Saugroboter, kabellose Handstaubsauger, Akkusauger, 10 Jahre Motorgarantie
Miele
  • schlichte Designs
  • wartungsfreie Hygienefilter, automatische Reinigung der Feinstaubfilter (Comfort Clean)
  • großer Aktionsradius
  • sehr hohe Luftleistung
  • im Korpus integriertes Zubehör, integrierte Bürsten am Handgriff
  • hygienische Behälterleerung, Saugkraftregulierung, Turbodüsen
  • z.T. Comfort-Handgriff,
  • kabellose Handstaubsauger, Stabstaubsauger, Saugroboter
  • Service (Reparaturen, Servicepakete, Garantieverlängerungen, Ersatzteile, nachbestellbares Zubehör)

Auch Philips, Rowenta, Severin, AEG und Thomas fertigen hochwertige beutellose Staubsauger. Sehr gefragt, sind beispielsweise der Philips PowerPro Compact, der Severin MY 7115 und der Aqua+ Pet & Family mit Wasserfilterung von Thomas. Suchst du Produkte im unteren Preissegment, bist du mit Dirt Devil und Clatronic gut beraten. Bei Baumärkten wie Bauhaus findest du beutellose Haushaltshelfer von Kärcher und Makita. Willst du dir Angebote vor Ort anschauen, sind Elektronik-Fachmärkte wie Media Markt, Saturn oder Medimax empfehlenswert. Sie führen Staubsauger zahlreicher Marken und bieten einen guten Einblick in den Markt.

Beutellose Staubsauger FAQ – häufige Fragen

FrageAntwort
Gibt es Vorwerk Staubsauger ohne Beutel?Der bekannte Handstaubsauger Kobold VK200 ist genauso mit Filtertüte ausgerüstet wieder Bodenstaubsauger Kobold VT300. Gleiches gilt für den Akku-Staubsauger VB100 und den handlichen VC100. Die Antwort lautet daher nein. Das Unternehmen ist von den Vorzügen überzeugt und verkauft derzeit ausschließlich Beutelstaubsauger.
Sind Wasserstaubsauger praktischer als Zyklonsauger mit Staubbox?Jein. Fest steht, dass Staub in Wasser gebunden wird und es beim Leeren des Behälters nicht staubt. Der Nachteil beim Wassersauger: In Wasser und feuchter Umgebung vermehren sich Keime besonders schnell. Um die Hygiene sicherzustellen, müsste der Wasserbehälter nach jedem Saugen geleert, gereinigt und getrocknet werden. Ob sich dieser Aufwand lohnt, muss jeder für sich entscheiden. Weniger Reinigungsarbeit machen Wasserstaubsauger im Vergleich zum beutellosen Staubsauger ohne Wasserfilter jedenfalls nicht. Hinzu kommt: Das ständige Befüllen und Spülen der Tanks treibt den Wasserverbrauch in die Höhe.

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